Tram Bern Ostermundigen – Zwei Gründe für eine JA

1. Das Tram löst ein bestehendes Verkehrsproblem
Wer die Situation in Ostermundigen kennt weiss, dass es dringend eine Lösung für das
bestehende Verkehrsproblem braucht. Schon jetzt befördern die Gelenkbusse mehr Passagiere
als alle 22 Buslinien der RBS zusammen. Mit dem zunehmenden Verkehrsaufkommen und der
geplanten Taktverdichtung auf 2.5 Minuten wird das Nebeneinander von ÖV und motorisiertem
Individualverkehr noch problematischer und das tägliche Verkehrschaos noch grösser.
Die Erschliessung von Ostermundigen durch den öffentlichen Nahverkehr muss weiterhin über
die Bernstrasse erfolgen. Alternative Routen – etwa über den Wankdorf oder BEA Expo –
würden hochfrequentierte Strassen noch mehr belasten und neue Problemzonen schaffen. Es
braucht also zu Gunsten aller Verkehrsteilnehmenden eine Verdichtung des ÖVs auf der
bestehenden Route. Und diese kann nur das Tram sicherstellen.

2. Das Tram ermöglicht die nötige Entwicklung
Entlang der Tramlinie gibt es etliche Zonen, wo eine Entwicklung bereits geplant ist oder
angestrebt wird (z.B. das ehemalige Swisscom Hochhaus, das 100 Meter hohe Bärenhochhaus,
der ESP Bahnhof Ostermundigen). Ostermundigen als strukturschwache
Agglomerationsgemeinde braucht diese Entwicklungsprojekte dringend und bietet weit
überdurchschnittliches Potential, welches auch im Interesse des Gesamtkantons endlich
ausgeschöpft werden sollte.
Die Situation ist mit derjenigen in Bümpliz vergleichbar, wo das Tram Bern West vor 10 Jahren
eine sehr positive Dynamik auslösen konnte. Auch das Tram Bern-Ostermundigen wird die
nötigen Entwicklungsimpulse liefern und sich aufgrund der Folgeinvestitionen finanziell
auszahlen.

Deshalb bin ich als Ostermundiger und als Kantonsvertreter klar für die sinnvolle Investition in
das Tram Bern-Ostermundigen.

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